baerentatze

Sprachspuren in Marketing, Kultur, Ethik
Englisch in der Werbung kontraproduktiv

Freitag 9 Juni 2006

HDTV lässt Massenpublikum kalt

Der als Revolution angepriesene neue Fernsehstandard HDTV lässt das Publikum einstweilen noch kalt. Gerade einmal 40 Prozent haben den Begriff schon einmal gehört, nur acht Prozent planen unmittelbar in HDTV-taugliche Ausrüstung zu investieren oder haben es bereits getan. Das berichtet die Union Internationale de la Presse Electronique: Neuer Standard jedem Zweiten gänzlich unbekannt. Wir zitieren weiter:

«Geil», aber unverständlich

Dazu komme, dass die Anbieter ausschliesslich im englischen Werbeslang um sich schlagen, die der gewöhnliche Mensch aber nicht einzuordnen imstande sei. Damit folge man zwar einem allgemeinen Trend, es sei «geil», alles mit Anglizismen zu benennen und zu bewerben, man nehme aber in Kauf, dass es nicht verstanden werde. Sagt die Union.


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