Was sind wir Marketingfritzen doch ein seltsames Völkchen! Wir schaffen uns ein eigenes Universum, und das Unternehmen muss daran glauben.
In den oberen Etagen gelingt das sogar, die Leute haben zu viel um die Ohren, um unser Wort auf die Goldwaage zu legen. Dumm ist daran nur, dass uns die Todsünde der Werbung unterläuft: Wir glauben unser Wortgeklingel. Und je falscher es klingt, desto lauter singen wir.
Bitte lesen Sie weiter auf: www.baer-coach.de; für die baerentatze ist der Beitrag zu lang.
Der Beitrag wurde auch in den Sprachnachrichten (Heft 1/2008) des Vereins Deutsche Sprache (VDS) veröffentlicht.
dazu schreibt Manuel Heßling in der Westropolis: Hoppala, hier ein Pröbchen zum Kosten:
“… Ich gebe ja zu, dass ich beides gleichermaßen zum Gähnen finde. Sowohl die Penetranz, mit der die Werbemacher hierzulande sich an die Weltsprache anschleimen; aber ebenso die Dumpfheit, mit der jeder Anglizismus mit fast schon völkisch zu nennender Borniertheit zum K.o.-Kriterium der eigenen Verständnisbereitschaft erklärt wird, bloß weil Otto Normalverbraucher zu faul ist, mal einen Volkshochschulkurs Basic-English zu besuchen, um Anschluss an die multilinguale Gegenwart zu finden. Und doch! Es müsste sich auch ein deutsches Wortgebilde finden lassen, das ohne Sinnverlust ins Englische zu übersetzen ist – das also bei den Menschen hier vor Ort ebenso ankommt wie in der Welt, die sich gegenwärtig hauptsächlich in englischer Sprache verständigt…”
Der ganze Beitrag ist in diesem Stil verfasst, ein Lesevergnügen!