<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Steht&#8217;s im Duden?</title>
	<atom:link href="http://www.baer-coach.de/tatze/?feed=rss2&#038;p=118" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.baer-coach.de/tatze/?p=118</link>
	<description>Sprachspuren in Marketing, Kultur, Ethik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Aug 2009 07:01:06 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Oliver Baer</title>
		<link>http://www.baer-coach.de/tatze/?p=118&#038;cpage=1#comment-11451</link>
		<dc:creator>Oliver Baer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 05:14:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/118#comment-11451</guid>
		<description>Die Häufigkeit ist sicher das pflegeleichteste Kriterium. Dazu braucht man keinen Menschen, der Rechner bringt die Auswahl allein zustande. Eben so viel Sinn würde es stiften, die Bücher im Regal nach der Farbe aufzustellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Häufigkeit ist sicher das pflegeleichteste Kriterium. Dazu braucht man keinen Menschen, der Rechner bringt die Auswahl allein zustande. Eben so viel Sinn würde es stiften, die Bücher im Regal nach der Farbe aufzustellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Paulwitz</title>
		<link>http://www.baer-coach.de/tatze/?p=118&#038;cpage=1#comment-11450</link>
		<dc:creator>Thomas Paulwitz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 20:01:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/118#comment-11450</guid>
		<description>Häufigkeit kann kein Kriterium für ein Rechtschreibwörterbuch sein. Gerade seltene Wörter werfen oft die Frage nach ihrer Schreibweise auf. In den Duden (möglichst in eine vorreformierte Auflage) schaut man, wenn man wissen möchte, wie etwas geschrieben wird. Wenn ich ein Wort überall lesen kann, dann weiß ich eher, wie man es schreibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Häufigkeit kann kein Kriterium für ein Rechtschreibwörterbuch sein. Gerade seltene Wörter werfen oft die Frage nach ihrer Schreibweise auf. In den Duden (möglichst in eine vorreformierte Auflage) schaut man, wenn man wissen möchte, wie etwas geschrieben wird. Wenn ich ein Wort überall lesen kann, dann weiß ich eher, wie man es schreibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doku-Hotline - &#8220;Steht's im Duden?&#8221; - Nachtrag zum gestrigen Grammatik-Eintrag</title>
		<link>http://www.baer-coach.de/tatze/?p=118&#038;cpage=1#comment-11430</link>
		<dc:creator>Doku-Hotline - &#8220;Steht's im Duden?&#8221; - Nachtrag zum gestrigen Grammatik-Eintrag</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 09:12:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/118#comment-11430</guid>
		<description>[...] Dabei stieß ich passend zur Frage von gestern - &#8220;If it&#039;s in the dictionary, does that make it a real word?&#8221; - auf seinen Eintrag Steht&#039;s im Duden?. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dabei stieß ich passend zur Frage von gestern &#8211; &#8220;If it&#8217;s in the dictionary, does that make it a real word?&#8221; &#8211; auf seinen Eintrag Steht&#8217;s im Duden?. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Baer</title>
		<link>http://www.baer-coach.de/tatze/?p=118&#038;cpage=1#comment-11374</link>
		<dc:creator>Oliver Baer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 13:12:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.baer-coach.de/tatze/archiv/118#comment-11374</guid>
		<description>... Anders der Duden. Er erfindet keine neue Anglizismen, um sie der Sprachgemeinschaft aufzudrängen. Er geht deskriptiv vor und listet Neologismen (neue Wörter) auf, die bereits weitgehend in die Allgemeinsprache eingegangen sind. Dabei unterscheidet er
nicht unter deutschen und Fremdwörtern; was für den Duden zählt, ist eine hohe Gebrauchsfrequenz. Weniger verbreitete fremdländische Fachwörter landen im Fremdwörter-Duden.

Über diese deskriptive Praxis kann man sich zu Recht erregen, man kann aber auch den Spieß umdrehen und den Duden zum Kronzeugen der zunehmenden Verenglischung des Deutschen heranziehen.

Wie oft mussten sich Anglizismenmuffel anhören, dieser und jener unnötige Anglizismus sei nur eine Eintagsfliege, die von selbst wieder verschwinde. &quot;So redet und schreibt doch keiner&quot;, Anglizismenkritik sei bloßer Alarmismus, &quot;die Sprache lebt!&quot; 

Meine Entgegnung: Doch, so schreibt und redet man, sonst stände die &quot;Eintagsfliege&quot; nicht im Duden! Mir ist leider keine Untersuchung bekannt, die den Anteil der Fremdwörter der jeweiligen Dudenausgaben von den Anfängen bis heute akribisch auflistet. Ich weiß nur, dass die Anzahl der Anglizismen noch im &lt;a href=&quot;http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=152&amp;page=0&quot;&gt;Duden von 1961&lt;/a&gt; verschwindet gering war und seither - insbesondere etwa ab Mitte der 1980er Jahre - schwindelerregend zugenommen hat.

Nehmen wir den Duden beim (Fremd)Wort. Als Kronzeuge leistet er uns bessere Dienste denn als Sprachpanscher. 

Jupp Braun, im &lt;a href=&quot;http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3187&amp;page=0#53415&quot;&gt;Klartextforum des VDS&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; Anders der Duden. Er erfindet keine neue Anglizismen, um sie der Sprachgemeinschaft aufzudrängen. Er geht deskriptiv vor und listet Neologismen (neue Wörter) auf, die bereits weitgehend in die Allgemeinsprache eingegangen sind. Dabei unterscheidet er<br />
nicht unter deutschen und Fremdwörtern; was für den Duden zählt, ist eine hohe Gebrauchsfrequenz. Weniger verbreitete fremdländische Fachwörter landen im Fremdwörter-Duden.</p>
<p>Über diese deskriptive Praxis kann man sich zu Recht erregen, man kann aber auch den Spieß umdrehen und den Duden zum Kronzeugen der zunehmenden Verenglischung des Deutschen heranziehen.</p>
<p>Wie oft mussten sich Anglizismenmuffel anhören, dieser und jener unnötige Anglizismus sei nur eine Eintagsfliege, die von selbst wieder verschwinde. &#8220;So redet und schreibt doch keiner&#8221;, Anglizismenkritik sei bloßer Alarmismus, &#8220;die Sprache lebt!&#8221; </p>
<p>Meine Entgegnung: Doch, so schreibt und redet man, sonst stände die &#8220;Eintagsfliege&#8221; nicht im Duden! Mir ist leider keine Untersuchung bekannt, die den Anteil der Fremdwörter der jeweiligen Dudenausgaben von den Anfängen bis heute akribisch auflistet. Ich weiß nur, dass die Anzahl der Anglizismen noch im <a href="http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=152&#038;page=0">Duden von 1961</a> verschwindet gering war und seither &#8211; insbesondere etwa ab Mitte der 1980er Jahre &#8211; schwindelerregend zugenommen hat.</p>
<p>Nehmen wir den Duden beim (Fremd)Wort. Als Kronzeuge leistet er uns bessere Dienste denn als Sprachpanscher. </p>
<p>Jupp Braun, im <a href="http://www.vds-ev.de/forum/viewtopic.php?TopicID=3187&#038;page=0#53415">Klartextforum des VDS</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
