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Wie man mit der Ungewissheit fertig wird, die sich in Gesellschaft und Unternehmen breit macht. Spottolski begreift das Thema in bewährter Weise.

Birger Priddat in brand eins über den Rollenwechsel. Lesenswert dort nicht nur die Antworten von Priddat. Die hier zitierte liegt ziemlich am Anfang.

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Aus der baerentatze vom April 2002. Diesen Rundbrief kann man, muss man aber nicht abonnieren
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Unsere Volontärin hatte Spottolski als ambulanten Mitarbeiter begrüßt. Das führte zu Interaktionsproblemen, sprich Zoff, in der Redaktion.
Was das heißen solle, tobte Spottolski. "So wie ein Schmetterling", flötete sie, "von Blüte zu Blüte flatternd." "Lass den Unfug," sagte er, "was heißt Mitarbeiter?" und warf einen gar nicht diskreten Seitenblick auf seinen Honorarnapf. "Nichts los," verkündete er. "Ihr redet schon wie dieser Wolf Lotter."
Dass Spottolski brand eins bemosert, hat es noch nicht gegeben. Erst kürzlich hatte er den dort zitierten Professor Birger Priddat gepriesen und sofort beim Wort genommen: Die Dienstleistungsgesellschaft 'erfordere neue Bildungen: des Herzens wie des Rollenwechsels'. Das käme ihm zupass, tönte Spottolski, als Marketing-Kater müsse er bekanntlich die Rollen wechseln wie wir die Miezen.
Das haben wir natürlich sofort überhört. Zum Beweis seiner These mimte Spottolski nun einen Hasen, liegend, was einem Dachhasen nahe kam, aber immerhin, dann den Fischotter, eine stets beliebte Nummer, und neuerdings macht er auf Gnu, mitsamt Buckel und diesem melancholischen Savannen-Blick, der im Kino mit Violinen unterlegt wird. Ein Gnu, in Sachsen
Als er anfing, wie Günter Grass auszuschauen, haben wir rasch eine Dose Thunfisch geöffnet. Er könne auch Wolf Lotter, behauptete er: Ob wir eventuell ein Foto hätten?
Also der sei nicht echt, erläuterte unser Experte. Was der über Mäuse schreibe, nämlich nichts. Auch Miezen kämen in brand eins nicht vor, keine Igel, keine lärmenden Elstern im Baum, brand eins gehe mithin dem Karlo Normalkater so am Rückwärtigen vorbei: "Immer nur umts, bumts und tubumts, wassollas?"
"Ich lese sogar brand eins mit langen Armen," wandte ich ein, "meine Meinung bilde ich aus dem eigenen Denken." - "Alle Achtung!" sagte Spottolski, und kippte den leeren Napf um, man weiß ja nie.
Damit er auf keinen Fall vergisst, seine Expertise ist bei der Auswertung der Tschäcklisten gefordert, hielten wir ihm seine überregionale Bedeutung vor: Im Marketingcliff-Verzeichnis gebe es eine Unterkategorie "Ländliches Marketing", darin stünde nur ein Eintrag: Spottolskis Website.
Da ist er spontan aus der Redaktion getürmt, im Dorf herum erzählen: Weltmeister des Marketings wäre nur einer, jedenfalls in Ohorn.
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