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S O N N E N F L E C K N R. 2
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Jahrgang 1 / Ausgabe 2 / 24. Februar 2003
Inhalt dieser Ausgabe:
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* Beobachtung im Energiemarkt:
TEURES ÖL - GRÜNE ENERGIE?
* Subventionen:
FÖRDERMITTEL MACHEN VERKÄUFER GRÜBELN
* Dialog mit dem Markt:
ECHO AUF DIE PILOTNUMMER DES SONNENFLECKS
Eine HTML-Version in Farbe gibt's im Internet unter:
http://www.soli-fer.de/linker.php3?alink=sonnenfleck_02_2003
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* Beobachtung im Energiemarkt
TEURES ÖL - GRÜNE ENERGIE?
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Stehen auf den Wiesen bald mehr Windräder als Rinder, werden auf
allen Dächern Sonnenzellen und -kollektoren die grüne Energie
ernten?
Im Prinzip ja, sagt Radio Jerewan, aber Sie erinnern sich: Hier
kommt das "Aber": Allzu teures Öl deprimiert die Weltwirtschaft,
sie verbraucht weniger Energie, kauft weniger Öl, also fallen die
Preise - bis die Wirtschaft wieder brummt. Bis zur nächsten Ver-
knappung der Fördermenge. Daran kommt auch der gierigste
Anbieter nicht vorbei:
Im Prinzip richtet sich der Ölpreis nach dem, was die
Weltwirtschaft gerade noch verträgt.
Als Argument für Ihre Investition in erneuerbare Energien leisten
die Ölpreise daher kurzfristig mal mehr, mal weniger. Und was
langfristige Vorhersagen angeht, wusste schon Karl Valentin: "Die
Zukunft war früher auch besser."
Man könnte meinen, über die Zukunft wüssten wir nur eines mit
völliger Sicherheit: Sie entfaltet sich nach dem GGG, dem Gesetz
der Größten Gemeinheit. Wer also niemals im Rollkragen in seinem
eigenen Wohnzimmer hocken möchte, der besorgt sich beizeiten eine
Energieversorgung, die ihn vollends unabhängig macht. Der Gedanke
hat etwas für sich, auch wenn ein bisserl pessimistisch aussieht.
Für die weniger Aufgeregten bleibt ein Restrisiko, das jeder nur
in der Stille des eigenen Herzens einschätzt. Gelegentliche Ver-
knappungen des Angebots treiben die Preise. Steigen sie genügend,
rentiert sich auch die Investition in die Erschließung bisher un-
wirtschaftlicher Ölquellen. Steigen die Preise zu viel, dann
siehe oben.
Es wird immer Jahre geben, in denen sich grüne Investitionen be-
sonders flott amortisieren. In anderen Jahren schauen die Besser-
wisser, die beim Öl geblieben sind, besonders schlau drein. Das
muss man ertragen können, eine Zeit lang.
Unabhängig von sämtlichen Zyklen ist die Erfahrung, dass
der Energieverbrauch bei unseren Solaranlagen um 30 - 60 %
zurück geht, je nachdem wie gut das Haus gedämmt ist.
Als wirtschaftliches Argument mag das genügen, beispielsweise um
den Wiederverkaufswert Ihres Hauses (oder seinen Vererbungswert)
zu befördern.
Aber vielleicht möchten Sie der Sache auf den Grund gehen. Dazu
finden Sie auf den kommenden Messen Gelegenheit, da können Sie
Timo Leukefeld zur Rede stellen. Angesichts der Irak-Krise geht
er in seinen Fachvorträgen besonders auf diese Dinge ein. Als
nächstes auf der Haus 2003, Dresden, am 27. Februar, ab 10 Uhr.
(red)
Ein ausführliches Fachprogramm zur Haus 2003 finden Sie unter:
http://www.sunstrom.de/Fachprogramm_HAUS_2003.pdf
Die nächsten Messen in ganz Deutschland finden Sie unter:
http://www.soli-fer.de/linker.php3?alink=messekalender
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* Subventionen
FÖRDERMITTEL MACHEN VERKÄUFER GRÜBELN
Kaum haben sich seriöse Fachberater abgewöhnt, Fördermittel als
Verkaufsargument zu verwenden, da bricht erneuter Fördersegen
über das Land herein. Unseren Kunden kommt diese Förderung
zugute, darum kümmern wir uns, keine Sorge! Aber dem Geschäft
schaden die Fördermittel.
Wie das? Weil sie den Markt an der schwächsten Stelle zum Wackeln
bringen: Gerade sind die Gelegenheitsanbieter pleitehalber aus
dem Markt geschieden, nun geraten sie in Versuchung mit ihrem
Halbwissen erneut anzutreten.
Der Mitnehmereffekt von Fördermitteln wäre teuer erkauft, wenn
Ihre Anlagen dürftig konzipiert und möglicherweise auch noch bei
der Montage gepfuscht wurde. Sollten Sie uns zur Schadensbegren-
zung benötigen: rufen Sie ruhig an!
(red)
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* Dialog mit dem Markt
ECHO AUF DIE PILOTNUMMER DES SONNENFLECKS
Schmunzelnd wurde der Sonnenfleck aufgenommen, auch von Lesern in
Italien, Österreich, Schweiz, sogar aus den Philippinen und Aus-
tralien gab es Anmeldungen in den Abo-Verteiler.
Wir bleiben vorderhand bei Deutsch als der Verkehrssprache, auch
wenn wir Anglizismen wie "Opt-In" nicht immer umschiffen können.
(red)
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Technische Hinweise und Impressum
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"Sonnenfleck" ist ein Rundbrief, kein Newsletter, er enthält kei-
ne Nachrichten. Wir beleuchten Nachrichten und Ereignisse, die
ein genaueres Hinschauen verdienen und etwas beitragen zu einem
Lebensstil mit regenerativen Energien.
Gelegentlich, wenn es bei Soli fer etwas bemerkenswert Neues
gibt, verweisen wir auch darauf, aber niemals langweilen wir Sie
- versprochen!
Ihr Timo Leukefeld
---- V.i.S.d.P.: Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §6 TDG:
Sonnenfleck wird herausgegeben von
Dipl.-Ing. Timo Leukefeld,
Soli fer Solardach GmbH
Der Fachbetrieb für Ihre Lebenswelt mit Sonnenenergie
Zuger Strasse 7 B, D-09599 Freiberg, Deutschland
<http://www.soli-fer.de> Tel.: +49 (0)3731 69 21 00
eMail: service@soli-fer.de Fax.: +49 (0)3731 69 21 11
---- Redaktion: Timo Leukefeld, mit Oliver Baer, dem Herausgeber
der baerentatze <http://www.baerentatze.de>
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ENDE DIESER AUSGABE
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