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Die Faustregel zur maximalen Länge von geschäftlichen eMails

Mehr zu der Trickfrage: Zerstört Email Ihre Produktivität?

Warum durch den Virenscanner? Weil - manche wissen's immer noch nicht - alle Microsoft-Produkte, in denen Makros vorkommen (Word, Excel usw.) besonders anfällig für Schädlinge sind. Von denen Sie nichts bemerken.
Aber Ihr Kunde merkt sich, woher er diesen verseuchten Mist bekommen hat.

Dieser Beitrag wurde in der baerentatze veröffentlicht am 30. Juni 2001
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Private Emails gehen uns nichts an. Wo jedoch sämtliche Schlampereien des privaten Verkehrs ins Geschäftsleben verschleppt werden, bleibt der Ärger nicht aus. Nach einer Blitzumfrage bei zwei oder drei Kunden fassen wir als repräsentativ zusammen:
- Jede Mail, die mit mehr als einem Bildschirm voller Text daherkommt, ist per se zu lang.
- Sollte sie trotzdem notwendig sein, sollte sie aber auch wirklich notwendig sein.
- Angenommen, pro Monat dürfte man nur eine lange Email verschicken - was dann?
Diese Regel nützt natürlich nichts, illustriert aber worum es geht: Fasse dich kurz, die Anderen haben auch keine Lust aufs Lesen!
- Lange Texte per Anhängsel (auf deutsch: Attachment) zu verschicken, ist ein bisschen hinterhältig.
Am Gipfel der Beliebtheit stehen dreizeilige Emails, denen eine Word-Datei von zwei Kilometer Länge beigefügt ist. Und die erst durch einen Virenscanner gejagt werden muss.
Merke: Attachments dürfen grundsätzlich nur nach vorheriger Verabredung geschickt werden! Nicht nur wegen der Länge!
Im Grunde ist alles, was wir anderen Ohren zumuten, ziemlich unverschämt: Fast immer zu laut, zu redundant, zu selbstverliebt. Und was wir Anderen in die Mailbox schieben, sollte zuvor diesen Test bestehen:
"Würdest du das abschicken, wenn du es mit der Hand schreiben müsstest?"
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